| Gedichte aus dem Exil der Rosenpinguine | |||||||
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| Pergamon | Rothäppchen | Trauerfeier für Rosa | 1989 ff | ||||
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Pupillenlos und ohne Nase, regungslos erstarrt zu Stein. Wirre Haare unter Helmen, Geschlecht erkannt bis ins Detail. Säulen tragen schwere Lasten, Stufen führen zum Zeus hinauf. Hera liegt zu seinen Füßen, Götter halten Weltenschau. Vergilbt der Ruhm, die Helden tot; Trauer steigt nicht auf. Zu Ende ging Olymps Gebot, die Zeit nahm ihren Lauf. Und ich stehe und ich sehe: Alte Zeit die immer gut, weil sie niemals voll verstanden; Helden meist geziert von Blut. Vergessne Zeichen, fremde Sprachen; Marmor fest in Ewigkeit. Tote reichen uns die Hände, Sehnsucht macht sich in mir breit. Auch uns wird man einst betrachten, unser Herz dann auch aus Stein. Und viele würden alles geben, nur um nicht im Jetzt zu sein? |
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